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Raumakustik verbessern – 5 Tipps für weniger Lärm in Innenräumen

Baustellen, klingelnde Telefone und ständige Beschallung mit Musik – Lärm kann im Alltag zu einer echten Belastung werden. Besonders dort, wo Konzentration benötigt wird, ist ein hoher Geräuschpegel nicht förderlich. 

An Schulen, Arbeitsplätzen oder in öffentlichen Einrichtungen rückt die Problematik der Lärmbelastung vermehrt in den Fokus. Längst hat man erkannt, dass mit der Raumakustik auch das Wohlbefinden verbessert wird. 

Wir haben 5 Tipps für Sie, wie Sie die Raumakustik intelligent verbessern können. 

Tipp 1: Raumakustik mit Trennwänden verbessern

Für Arbeitsnischen in Universitätsgebäuden oder in Großraumbüros bieten sich akustische Trennwände an. Diese verbessern weniger die Raumakustik im Allgemeinen, als vielmehr die akustischen Gegebenheiten direkt am Arbeitsplatz. 

Trennwände können Sie von diversen Herstellern in unterschiedlichen Designs kaufen. Ein kleiner Nachteil ist dabei: Bei Angestellten kann der Eindruck entstehen, eingeengt und isoliert zu sein. Idealerweise besprechen Sie derartige Lösungen zuvor mit dem Personal, bevor Sie als Chef Fakten schaffen. 

Übrigens: Möbel “schlucken” den Schall. Geht es darum, die Raumakustik zu optimieren, sollten Sie die Rolle der Möblierung deshalb nicht unterschätzen. 

Vielleicht kennen Sie den merkwürdig hohlen Klang eines unmöblierten Zimmers? Genau hiervon ist die Rede. In leeren Räumlichkeiten wird wenig Schallenergie absorbiert.

Vorhänge aus Stoff oder Teppichböden können nicht nur schick aussehen, sondern auch die Raumakustik merklich verbessern.

Tipp 2: Schallquellen isolieren und die Raumakustik so verbessern

Noch besser, als Lärm zu verringern, ist es, Lärm zu vermeiden. Gerade in Büros kann es hilfreich sein, die aktuelle Lärmproblematik mit diesem Ansatz zu betrachten. 

Drucker, Kopierer oder Kaffeemaschinen lassen sich oftmals problemlos in andere Räume verlagern. Als Ergebnis bekommen Sie eine ruhigere Arbeitsatmosphäre, ganz ohne finanziellen Aufwand. 

Tipp 3: Raumakustik verbessern – Schallabsorber aus dem Musikbereich

Sie sind auf der Suche nach geeigneten Mitteln, um die Raumakustik in Innenräumen zu verbessern? Sich Tipps und Tricks aus dem Bereich zu holen, in dem eine gute Akustik Grundvoraussetzung für die Arbeit ist, liegt nahe.

Schallabsorber für den Einsatz in Musikstudios gibt es, angefangen bei kostengünstigen Versionen, bis hin zu High-End-Komplettlösungen. 

Aber: Diese Produkte sind für sehr spezifische Einsatzzwecke konzipiert. Daher werden Sie hiermit in einem Büro nur bedingt den gewünschten Effekt erzielen.

Tipp 4: Akustikbilder – Ästhetisch ansprechend die Raumakustik verbessern

Dekoration, die die Raumakustik verbessert? Ja, das gibt es. Akustikbilder sind bedruckte Leinwände, hinter denen sich Schallabsorber verstecken. 

Die Bildmotive können Sie bei den Herstellern nach Ihren Wünschen wählen. Sie bekommen ein Werkzeug gegen die Lärmbelastung, das ganz nebenbei auch noch hübsch aussieht. 

Als ergänzendes Hilfsmittel sind Akustikbilder eine interessante Option. Da Sie Bilder aber nur in begrenzter Anzahl aufhängen können, sind meist weitere Maßnahmen erforderlich.

Tipp 5: Akustikpaneele aus Holz verbessern die Raumakustik bedarfsgerecht

Mit Akustikpaneelen aus Holz können Sie die Raumakustik in vielfältigen Szenarien verbessern. Egal, ob Hörsaal, Hotellobby oder Büro – Akustikpaneele aus Holz sind sowohl optisch als auch klanglich flexible Lösungen. 

Sie können die Paneele als Wandverkleidungen oder an der Decke als Deckensegel anbringen. So kontrollieren Sie die Nachhallzeiten und verringern den Lärmpegel wirksam.

Fazit: Probleme mit Lärm können behoben werden. Nicht jedes Mittel bringt allerdings den gewünschten Effekt oder bleibt ohne negative Auswirkungen. Akustikpaneele aus Holz sind der Königsweg, um die Raumakustik zu verbessern.

Als erfahrene Akustiker stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung, wenn Sie eine optimierte Raumakustik wünschen. Gerne helfen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch weiter

 

Bildnachweis: 224420318 - Grand Warszawski - stock.adobe.com

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